freeQnet-Logo
freeQnet

Musica Obscura Vol. 5

Bei den schwülen Wetter da draußen kann man ja kaum denken. Ich sitze hier vorm Ventilator und schwitze immer noch. Da hilft nur etwas gute Musik zum Ablenken. Und was passt besser zu so einem Wetter als rauchverhangener Psychedelic Rock? Ich hab also mal wieder in den Youtube-Untiefen gegraben und ein paar Perlen aus den 60ern und 70ern ausgegraben. Da die Songs teilweise sehr lang sind, reichen heute auch mal acht Songs für eine Ausgabe!

http://www.youtube.com/view_play_list?p=54B9AE454E2595FD

  1. The Third Bardo – I’m Five Years Ahead Of My Time
    In den späten 60ern formierte sich das Quintett “The Third Bardo” um Sänger Jeff Monn, nur um sich nach ihrer einzigen Aufnahmesession 1967 wieder aufzulösen. Ihre einzige Single, die ihr hier hört, war nicht sehr erfolgreich, erreichte aber späte Beachtung durch die Nuggets-Compilation

  2. Wimple Winch – Save My Soul
    Die vier Liverpooler konnten auch nicht viel Erfolg verbuchen. Gestartet im Beatles-Fahrwasser als austauschbare Band “Just Four Men” konnten sie zwar nach der Umbenennung in “Wimple Winch” und einigen sehr progressiven Singles lokal punkten, wurden aber außerhalb erst durch verschiedene Compilations bekannt.

  3. Kak – Trieulogy
    Kak ist auch so eine Band, die nach nur einem Album wieder von der Bildfläche verschwand. Dieses ebenfalls “Kak” betitelte Album verbreitete sich aber über die Jahrzehnte als Bootleg über die ganze Welt und gilt als Klassiker des Psychedelic Rock. 1999 gab es dann auch ein würdiges Rerelease mit 11 zusätzlichen Stücken.

  4. Pink Floyd – Careful With That Axe, Eugene
    Kommen zu einer Band, die im Gegensatz zu den vorher genannten wirklich riesige Erfolge feiern konnte. Mit dem Namen Pink Floyd kann vermutlich jeder etwas anfangen, der auch nur ein wenig Ahnung von Musik hat. Neben den späteren Progressive Rock-Klassikern wie “Wish You Were Here” oder “The Wall” konnten sie aber vor allem in den späten 60ern mit wahrer Kreativität aufwarten. Das Album “Umma Gumma”, aus dem auch der hier gespielte Song stammt, lässt sich als besonderer Leckerbissen herausheben, auch wenn oder gerade weil es sehr gemischte Kritiken erntete.

  5. The Misunderstood – I Can Take You To The Sun
    Hierzulande eher wenig bekannt, wurden die Kalifornier von The Misunderstood nach ihrem Umzug nach London in den späten 60ern hoch gefeiert. Leider wurde aus dem erhofften Erfolg nichts, da Sänger Rick Brown in den Vietnamkrieg musste. Ihre bis dahin aufgenommenen sieben Songs gelten als Klassiker, was nicht zuletzt ihrem legendären zum DJ gewordenen Manager John Peel zu verdanken ist.

  6. Gong – Radio Gnome Invisible
    Kommen wir zu dem vermutlich durchgeknalltesten Beitrag dieser Ausgabe. Die Band Gong hat sich nie um Strukturen geschert, sondern legte ihr Augenmerk auf skurrile Arrangements und Gesänge. Gegründet wurde die Band 1967 vom Australier Daevid Allen in Frankreich, als er dank Visa-Komplikationen nicht nach Groß Britannien einreisen durfte. Mit ihrem kauzigen Space Rock haben sie seither die Leute zum Kopfschütteln und Schmunzeln gebracht.

  7. Frumpy – How The Gypsy Was Born
    Natürlich ist in Deutschland mit seinem Kraut Rock in Sachen psychedelischer Musik auch so einiges zu holen. Mit Frumpy habe ich eine etwas unbekanntere Band des Genres gewählt, allerdings ist Sängerin Inga Rumpf, die hiermit ihre damals zweite Band gegründet hatte, heutzutage vor allem Solo sehr bekannt. Nach ihrer kurzen Phase in den 70ern fanden sich Frumpy 1990 erneut zusammen und haben seitdem einige eher weniger spektakuläre Alben veröffentlicht.

  8. Sugarloaf – Green Eyed Lady
    Den Abschluss macht eine Band aus Colorado, die in den frühen 70ern die US-amerikanischen Charts unsicher machte. Trotz des gar nicht mal schlechten Erfolgs der Band, ist nicht all zu viel über sie bekannt, weshalb ich euch einfach mal mit dem Song allein lasse.

As soon as you're born, you start dying
So you might as well have a good time

Cake

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Bloggeramt.de