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Spotlight Vol. 1

SpotifyZeit für eine neue Reihe auf meinem Blog[1] ! Diesmal wird die Zielgruppe allerdings ein wenig kleiner ausfallen, denn es geht um Spotify! Was das ist? Ein Webdienst, der ähnlich wie Napster eine Musikflatrate für 9,99 € anbietet und sich dabei komfortabel wie die Musiksammlung auf der eigenen Festplatte anfühlt.

Zudem wird das mittlerweile schon riesige Musikarchiv (derzeit für Deutschland 3.341.267 Songs von 299650 Interpreten) alle paar Tage um weitere Ladungen neuer Musik im fünf- bis sechsstelligen Bereich erweitert. Und genau hier kommt diese neue Reihe ins Spiel. Ich möchte hier alle Nase lang Alben vorstellen, die entweder ziemlich frisch bei Spotify eingetroffen oder eher unbekannt sind und definitiv mehr gehört werden wollen.

Zu jedem Album schreibe ich ein paar Worte und verlinke sie natürlich, um sie direkt in Spotify anzuhören! Wer kein Spotify nutzt, kann diese Tipps aber natürlich trotzdem einfach nutzen, um sich die entsprechende Musik über andere (legale) Kanäle zu Gemüte zu führen! Beginnen wir also einfach!

Iron & Wine – Around The Well

Das taufrische Doppelalbum vom verschrobenen Folk-Rocker Samuel Beam aka Iron & Wine ist eigentlich nur eine Sammlung von B-Seiten und Raritäten. Anders als bei vielen anderen Bands stehen diese der Qualität der bisherigen Albumtracks aber in nichts nach und wissen schon nach dem ersten Hören absolut zu gefallen!

Franz Ferdinand – Blood

Wer nicht zu den Glücklichen gehört, dieses Dub-Album als Bonus-CD der Deluxe-Variante von “Tonight: Franz Ferdinand” oder als limitiertes Vinyl zum Record Shop Day erstanden zu haben, bekommt jetzt einige Tage vor der eigentlichen Veröffentlichung für’s gemeine Volk die Scheibe bei Spotify vorgesetzt. Aber Achtung: Wer hier den typischen Rock der Band erwartet, ist schief gewickelt. Vielmehr sind die Songs ziemlich elektronische, jammende Dub-Versionen der schon bekannten Songs von “Tonight”.

Eels – Hombre Lobo

Das gestern frisch erschienene neue Album der Eels ist auch schon bei Spotify zu bewundern. Erste Hördurchläufe lassen mich erfreut eine Rückkehr zu Souljacker-Tagen vernehmen, auch wenn einige Songs sicher noch wachsen müssen. Gefällt aber schon mal!

V/A – Ah Feel Like Ahcid!

Hier noch ein Compilation-Leckerbissen für Fans obskurer alter psychedelischer Musik! EMI hat für diese und andere Compilations ihr Archiv nach eben solchen Songs durchsucht und dabei wirklich tolle Songs zu Tage gefördert! Absolut lohnenswert!

The Electric Prunes – The Electric Prunes

Zu guter letzt hab ich noch einen eher obskuren Leckerbissen parat, der sehr gut zur eben genannten Compilation passt. Die Electric Prunes sind nämlich auch für psychedelischen Garage Rock bekannt und waren damit vor allem in den 60ern aktiv. Das hier vorgestellte Debüt-Album von 1967 ist bei Spotify seltsamerweise unter dem Namen “I Had Too Much To Dream” aus dem Jahr 2005 zu finden. Die Musik lohnt sich trotzdem!

  1. als hätte ich nicht schon genügend, die auf Fortsetzung warten… []

Kommentare

1

Ich finde es schade, dass man aus Deutschland nur direkt den kostenpflichtigen Account wählen kann ohne den Dienst vorher testen zu können. Da sind mir 10 Euro zuviel. Außerdem nutze ich ja Napster und bin mir nicht sicher, ob spotify im Prinzip nicht das Gleiche ist. Trotzdem nehme ich Hörempfehlungen immer gern an, um neue Musik zu entdecken.

geschrieben von Dany
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2

@Dany: Soweit ich weiß (ich nutze ja nur Spotify und kein Napster) ist es ziemlich ähnlich. Beide haben sicher irgendwo ihre Vor- und Nachteile, aber am Ende zählt ja, welche Musik verfügbar ist. Da hat Napster auch noch die Nase vorn, wie ich grad gesehen hab. Dafür gefällt mir das Interface bei Spotify einfach besser.

Dass die kostenlose Variante in Deutschland noch nicht verfügbar ist, ist wirklich schade. Vermutlich haben die aber einfach noch keine geeigneten Werbekunden. Das wird aber sicher auch noch.

Übrigens kann man wohl nach dem ersten Monat wieder kündigen und bleibt danach kostenloses Mitglied. Das hat in Deutschland sogar nichtmal den Nachteil der Werbung, denn es gibt für uns bisher noch keine ;).

geschrieben von beetFreeQ
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3

Dany, Spotify und Napster verfolgen unterschiedliche Konzepte, die aber beide bedeuten, dass du nach Beendigung des Abos die Musik nicht mehr hören kannst (Napster = runterladen + DRM, Spotify = Stream in super Qualität)

beety, deine Vorschläge höre ich mir alle an, besonders – ähm die sind alle gut :)

Nachtrag: Überschneidung :) Ich habe sogar das Glück, dass ich nie bezahlt habe, da ich mich früh genug angemeldet habe. So bin ich werbe- und zahlfrei!

geschrieben von juliaL49
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4

@juliaL49: Danke für die Blumen! Na beim Mix-Album von Franz Ferdinand hätte ich jetzt nicht gedacht, dass du’s magst – nicht zu elektronisch?

geschrieben von beetFreeQ
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5

Von Mögen war ja erst mal nicht die Rede, sondern nur dass sie gut sind. (Das ist kein Widerspruch!) Muss erst noch Anhören, aber das ist noch so viel anderes mehr, dass ich hören möchte/muss/kann/darf/will/miep.

geschrieben von juliaL49
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6

@juliaL49: Ah ok, so hab ich das nicht gesehen. Ich komme ja auch oft nicht hinterher mit all der guten Musik, die man sich mal anhören sollte. Vor allem ist es mit einem mal Hören ja nicht getan! Ein gutes Album verdient es ja auch, öfter gehört zu werden. Und auch ältere Alben wollen irgendwann auch mal wieder an die Oberfläche 😉

Da bin ich grad sogar mal ganz froh, dass ich die ersten Wochen mit meinem neuen Auto nur das serienmäßige CD-Radio drin hab – so kommen auch mal wieder ein paar ältere CDs zum Vorschein, die sonst dank des MP3-Radios gar nicht mehr gehört worden sind…

geschrieben von beetFreeQ
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7

es gibt für tüftler aber auch die möglichkeit einen kostenlosen spotify-account zu nutzen, so wie es für alle britischen nutzer auch möglich ist.

geschrieben von Christopher
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8

Christopher, hast du das in den letzten Monaten erfolgreich geschafft? Ich habe mich im Februar angemeldet und da war es über einen Proxy sehr einfach. Doch mittlerweile funktioniert das nicht mehr.
Aber wie beety schon schrieb, muss man nur 1 Monat zahlen, da man danach immer noch Zugang hat.

geschrieben von juliaL49
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9

@juliaL49 ich hab es nicht per proxy gemacht, mir hat damals jemand aus dem twitteruniversum einen account gebastelt. aber ich kenne leute bei denen proxy auch heute noch einwandfrei funktioniert. aber gut, wenn man eh nur einen monat bezahlen muss… komisches system…

geschrieben von Christopher
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10

So, mittlerweile habe ich in einige Sachen reingehört.

Iron & Wine ist schon was Spezielles und ich mag den sehr, aber über eine so lange Zeit zieht es sich doch etwas. Doch die knapp 10 Minunten von Trapeze Swinger sind durchaus gerechtfertigt.

Die Eels erfreuen mich sehr. Die Stimme von Mark E. ist einfach göttlich und das werde ich sicherlich noch öfter hören.

geschrieben von juliaL49
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11

@Christopher: Ich vermute mal, dass die einfach noch nicht genügend Werbekunden in Deutschland haben. Da es aber wohl generell so sein soll, dass man nach der Kündigung in einen kostenlosen Account zurückfällt, hat man in Deutschland derzeit das Glück, kostenlos und werbefrei zu hören. Wobei die für Premium-Hörer in letzter Zeit auch scheinbar vermehrt Sonderinhalte anbieten. Z.B. bestimmte Alben exklusiv vor den Erscheinungstermin anhören oder Gewinnspiele für Tickets etc. Das meiste allerdings bisher nich in Deutschland.

@juliaL49: Ja, das Eels-Album gefällt mir auch mit jedem Hören besser. Iron & Wine kann ich mir manchmal stundenlang antun – da stört mich die Doppel-Album-Länge kaum.

geschrieben von beetFreeQ
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