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Klassiker des Rock: (Don’t Fear) The Reaper

All our times have come
Here but now they’re gone
Seasons don’t fear the reaper
Nor do the wind, the sun or the rain
We can be like they are!

Blue Öyster Cult tragen das Kult bereits im Namen. Gegründet 1967 gelten sie als Pioniere des Metal, wenn auch der Großteil ihrer Musik heute sehr zahm anmutet. Zwar haben es nur wenige ihrer Songs wirklich zu einem allseits bekannten Klassiker geschafft, “(Don’t Fear) The Reaper” ist aber definitiv einer der größten Rocktracks der 70er.

Als der Song 1976 auf dem Album “Agents Of Fortune” erschien, erreichte er als Singleauskopplung mit Platz 12 die höchste Chartsplatzerung der Band in den USA. Das klingt zwar nicht sehr hoch für einen Klassiker, allerdings wurde er durch die Verwendung in diversen Filmen und Serien zu einem Evergreen und ließ natürlich auch so einige Coverversionen folgen. Im folgenden noch ein paar interessante Details:

  • Der Text des Songs mit seinem “Romeo & Julia”-Thema ließ viele eine Mord-Selbstmord-Geschichte vermuten. Laut Gitarrist Buck Dharma dreht das Stück sich aber im Gegenteil um endlose Liebe.
  • Der Text sorgte auch für größere Proteste, da einige Leute die Band für Satanisten hielten. Einige protestierten sogar während ihrer Konzerte.
  • Neben den erwähnten Filmen diente der Song sogar diversen Büchern als Inspiration. So zitiert Steven King in “The Stand” daraus. Harlan Coben diente der Song sogar als eines der Hauptthemen seines Romans “Gone For Good”
  • Die prägnant verwendete Kuhglocke im Song wurde in einem genialen Sketch von Saturday Night Live verwendet. Die Hauptrollen darin spielen Christopher Walken und Will Ferrell als fiktiver Cowbell-Spieler. Das Video gibt’s derzeit bei MyVideo.

Wie immer hab ich auch eine kleine Youtube-Playlist mit dem Original und einigen tollen Coverversionen zusammengestellt!

http://www.youtube.com/view_play_list?p=22CF32DB5A205A0E

  1. Das Original von Blue Öyster Cult. Leider war auf Youtube keine andere Version mit gutem Klang zu finden. Also müssen wir mit dem Manga-Kram leben 😉

  2. Diese tolle Akustik-Version der ansonsten eher unbekannten Band Gus stammt vom Scream-Soundtrack und war für mich damals das Größte.

  3. Die völlig unterschätzten Apollo 440 hatten auf ihrem ersten Album ebenfalls eine Coverversion am Start. Diese ist zwar sehr technolastig geraten, hat aber im Gegensatz zur späteren Scooter-Verwurstung des Songs definitiv ihren Charme.

  4. Die Folk/Ethno-Band Unto Ashes war mir bis zur Recherche für diesen Artikel unbekannt. Ihre Version macht aber Lust auf mehr!

  5. Anders als es im Titel des Videos steht, stammt diese Version leider nicht von Oingo Boingo sondern von den Mutton Birds.

  6. Die sommerlich anmutende Version von Beautiful South bildet einen würdigen Abschluss.

Quelle der Infos: Wikipedia

Kommentare

1

Die finnische Band um Ville Valo, also HIM, hat den Song auch gecovert. Steht bei dir jetzt nicht dabei. Fand ich also erwähnenswert.
Und die Version von HIM finde ich ganz ansprechend. Das Original höre ich gerade zum ersten Mal. Welch eine Schande.

geschrieben von Lordy
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2

@Lordy: Ja, die Version von HIM hab ich auch gefunden, war aber nicht ganz so begeistert. Allerdings mag ich HIM auch nicht so gern. Erwähnenswert ist es aber natürlich. Von den Goo Goo Dolls gibt es übrigens auch noch eine Punk-Version, die mir aber einfach zu nölig nervig gesungen ist. Eine Live-Version von Evanescence war auch zu kriegen, aber da geht’s mir ähnlich wie bei HIM.

Und eine Schande ist es nicht – man kann nicht alles kennen. Als ich das erste Mal “Kashmir” von Led Zeppelin hörte, war ich auch total baff – kannte vorher nur Puff Daddy’s Verwurstung der Melodie. Seitdem höre ich aber nur noch das Original.

geschrieben von beetFreeQ
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