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beety’s Ohrenschmalz – Episode 31

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Creative Commons License photo credit: Lee Jordan

Heute gibt’s ganze drei Anlässe, mal wieder eine neue Runde akustischen Ohrenschmalz zu verteilen! Zum einen wäre da die wiedermal knappen zwei Monate seit dem letzten, zum anderen die währenddessen angesammelten neu oder erneut entdeckten Bands und zu guter Letzt die netterweise noch nicht begonnene Sperrung der Musikvideos von Youtube in Deutschland!

Die Reise geht heute von brandheißem elektrischen und akustischen Rock über Trip-Pop und elektronischem Post-Rock weiter zu Afro-Rock. Also eine weiter Spanne, in der sich der eine oder andere wiederfindet! Die Playlist und Band-Infos gibt’s wie gewohnt nach dem Klick!

http://www.youtube.com/view_play_list?p=0D525E5EBD6466B2

The Dead Weather – Hang You From The Heavens
The Dead Weather ist vermutlich die zum Zeitpunkt des Posts jüngste Band, die ich je in einem Ohrenschmalz vorstellen durfte. Allerdings haben die einzelnen Mitglieder schon so einige Jahre Erfahrung hinter sich, denn hinter dieser Supergroup stecken neben dem diesmal an den Drums sitzenden Jack White (White Stripes) noch Alison Mosshart (The Kills), Dean Fertita (Queens Of The Stone Age) und Jack Lawrence (Greenhornes / Raconteurs). Wie eine brodelnde Mischung der Ursprungsbands klingt dann auch ihr Eintopf, der voraussichtlich im Juni in Albumform auf den Markt kommen wird!

Fink – Pretty Little Thing
Als ich von Fink das erste Mal hörte, war er ein relativ typischer, wenn auch sehr guter DJ und elektronischer Musiker auf dem für eben solche Musik bekannten Label Ninja Tune. Schon sein zweites Album ließ ihn aber plötzlich die Elektronik weitgehend links liegen und stattdessen mit Akustikgitarre und einigen anderen Instrumenten ruhigen, aber wirklich großartigen Singer/Songwriter-Rock mit einem Soul-Einschlag machen. Und singen kann der Junge dazu auch noch überraschend gut!

AK-Momo – Women To Control
Die zwei Schweden hinter AK-Momo haben ein Faible für Retro. Das schlägt sich vor allem in der Instrumentierung ihres grob als Trip-Pop zu bezeichnenden Stils zwischen Portishead, Morcheeba und Goldfrapp nieder, denn dort finden sich unter anderem ein Mellotron und Optigan wieder. Entsprechend sympatisch altmodisch klingt auch die Musik, die zum großen Teil auch durch den tollen Gesang von Anna Karin von Malmborg getragen wird.

Yppah – It’s Not The Same
Wie auch Fink gehört Yppah aka Joe Corrales Jr. zum eher unüblichen Teil des Ninja Tune Portfolios. Zwar hat auch er seine Wurzeln als DJ und arbeitet oft samplebasierend, spielt aber auch Gitarre und Bass. In Kombination ergibt das einen wunderbar verschrobenen Shoegaze-Psychedelic-Soul-Rock-Mix mit viel Elektronik, der sich wirklich hören lassen kann.

Fela Kuti & Afrika 70 – Zombie
Fela Kuti gilt als einer der einflussreichsten afrikanischen Musiker und hat in den 70ern das Genre des Afrobeat mitbegründet. Die Mischung aus Rock, Jazz, Reggae und afrikanischer Folklore nutzte er nicht selten für politische Messages, um auf die Missstände in seiner Heimat Nigeria und Afrika allgemein aufmerksam zu machen. In seiner ausufernden Diskografie finden sich unzählige Klassiker, die zwar als solche nicht unbedingt jedem bekannt sind, aber doch großen Einfluss auf viele moderne Musikrichtungen hatten.

As soon as you're born, you start dying
So you might as well have a good time

Cake

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