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beety’s Ohrenschmalz – Episode 29

beety's Ohrenschmalz 29

Oha, ist die Ausgabe 28 wirklich schon vier Monate her? Da wird’s aber mal dringend Zeit für eine Fortsetzung! Genügend Musik hat sich seitdem auf alle Fälle angesammelt! Dementsprechend groß ist auch die Bandbreite! Beginnen wollen wir mit Nu Jazz, machen eine Kurve Richtung Funk, holen Indie Rock an Bord und lassen die Fahrt zu etwas Chanson ausklingen!


http://www.youtube.com/view_play_list?p=91D2009943619A18

Skalpel – Sculpture
Hinter dem Namen Skalpel verbirgt sich nicht wie man vielleicht vermuten würde eine wüste Black-Metal-Combo sondern die zwei ganz und gar nicht wüsten DJs Marcin Cichy und Igor Pudło aus Polen. Sie bedienen sich im großen obskuren Fundus an polnischen Jazz-Aufnahmen der 60er und 70er und basteln daraus wunderbaren Nu Jazz. Wer das Cinematic Orchestra mag, wird auch hier gut bedient, nicht umsonst finden sich beide Projekte auf dem geschmackssicheren Label Ninja Tune!

The Stance Brothers – Roll Call
Die Stance Brothers klingen wie eine geniale, längst vergessene Funk- und Garage-Jazz-Combo aus den 70s und mit genau so einer Backstory werden sie auch vermarktet. Wer genau hinhört und sich umschaut, wird aber schnell feststellen, dass der Ursprung dieser Musik gar nicht so weit zurück liegt. Der finnische Ausnahme-Drummer Teppo “Teddy Rok” Mäkynen ist Urheber dieses Projekts und hat die Musik im Alleingang eingespielt. Richtig gehört! Hier gibt’s keine Samples, denn auch heute noch verstehen es einige Musiker, einen derart groovenden Funk auf Vinyl zu bannen!

MGMT – Electric Feel
MGMT, was eine Abkürzung für “Management” ist, war eine der gefragtesten Bands des frisch vergangenen Jahres und sind bis vor Kurzem leider aus unerklärlichen Gründen komplett an mir vorbeigerutscht. Ihre Musik ist aber Grund genug, das zu ändern! Das Duo bestehend aus Ben Goldwasser und Andrew VanWyngarden spielt eine zwar experimentelle, aber absolut mitreißende Mischung aus Neo-Psychedelia, Indie Rock und Electro-Pop mit 100% Ohrwurmanteil!

Metronomy – A Thing For You
Man möchte meinen, die drei Briten von Metronomy wollten inspiriert von den “Klaxons” und “Does It Offend You Yeah?” auf den mittlerweile ziemlich überfüllten Indie-Electro-Zug aufspringen. Weit gefehlt, denn die Band existiert einige Jahre länger als das gesamte Genre, obgleich ihr erstes Album 2006 erst 7 Jahre nach der Gründung die Welt erblickte. Nach einigen Remixen für andere, lieferten sie nun aber auch bereits ihr zweites Album ab und können sich damit sehr gut neben den allseits bekannten Platzhirschen behaupten. Absolut perfekte Musik zum Autofahren, nur dass man sich dort den Genuss dieses geniale Musikvideos verkneifen sollte!

Pascal Parisot – Le Roi (Des Cons)
Selten passt die Eigenschaft “kauzig” so gut auf eine Person wie auf den Franzosen Pascal Parisot. Er lebt den modernen Chanson, ist sich aber nicht zu schade, ihn mit diversen spaßigen Gimmicks auszustatten. Auch wenn man wie ich normalerweise mit der französischen Schlagerwelt nichts anfangen kann, schafft es Parisot doch durch seine nicht selten an Manu Chao erinnernden Songs, eine gewisse Begeisterung in mir hervorzurufen. Unbedingt drauf einlassen!

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gesendet von Musikperlentaucher – Tauchgang #01 – Spontis Weblog
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