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Musica Obscura Vol. 3

Bei der Eiseskälte da draußen muss man sich schon sehr anstrengen, warme Gedanken zu bekommen. Da wollen wir doch gleich mal ein wenig musikalisch nachhelfen. Heute dreht sich also alles um alte, vergessene, sommerliche Musik. Reggae ist der Aufhänger, das Spektrum der Songs reicht aber viel weiter. Auch stammt nicht alles aus Jamaica, auch Nigeria und New Orleans sind Zwischenstopps!

Nach dem Klick gibt’s wie gewohnt Infos zu den Songs der Playlist, die heute zur Abwechslung mal wieder von iMeem kommt. Ich hoffe, der Player funktioniert bei jedem, ansonsten klickt einfach hier für die entsprechende iMeem-Seite!

  1. The Funkees – Akula Owu Onyeara
    Den Anfang macht eine Funk-Rock-Band aus Nigeria. In den 70ern taten sich einige nigerianische Kriegsveteranen zusammen, um Musik im Stil des aus den USA rüberschwappenden Funk zu machen. Zwar hatte nur einer von ihnen einen musikalischen Hintergrund, ihr leicht in Richtung Reggae gehender Sound kann sich aber hören lassen!

  2. Sound Dimension – Granny Scratch Scratch
    Als hauseigene Backingband des legendären jamaicanischen Plattenlabels Studio One machten sich Sound Dimension schnell einen Namen und spielten an der Seite der Größen des Reggae. Verdient haben sie aber vermutlich kaum dabei, waren sie doch wie damals bei den Label-Hausbands üblich nur einfache Angestellte.

  3. Jackie Mittoo – Wall Street
    Zwar spielte Mittoo auch mal bei der Sound Dimension mit, war aber als Musik-Direktor auch Mentor seiner meist jüngeren Kollegen. Sein einzigartiges Keyboard-Spiel ist sein Markenzeichen. Er schuf viele Klassiker und machte sich auch als Gründungsmitglied der Skatalites einen Namen.

  4. Lennie Hibbert – Real Hot
    Wirklich viele Informationen über Lennie Hibbert lassen sich im Internet leider nicht finden. Bekannt ist, dass der Vibraphonist in den 70ern seine Musik auf Studio One veröffentlichte und einige seiner Songs wahre Klassiker des instrumentalen Reggae sind.

  5. Willie Williams – Armageddon Time
    Seit den 70ern ist Willie Williams im Reggae-Geschäft, wurde aber vor allem durch seinen Song “Armagideon Time”[1] bekannt, der oft gecovert wurde und verschiedene Filmsoundtracks ziert.

  6. Lloyd Robinson – Cuss Cuss
    Während er schon in den 60ern erste Songs für das Label Studio One aufnahm, konnte er leider nie wirklich große Erfolge feiern. Seine dennoch tollen Songs, die teilweise aus Covern bestanden, gehören dementsprechend heute eher zu den Raritäten der Reggae-Welt.

  7. Alton & Hortense Ellis – People Make The World Go Round
    Der erst im vergangenen Oktober verstorbene Alton Ellis gehörte mit zu den aktivsten Reggae- und Rocksteady-Künstlern, die man kennt. Zusammen mit seiner jüngeren Schwester nahm er unter anderen dieses Cover des Stylistics-Hits “People Make The World Go Round” auf.

  8. Tommy McCook – Green Mango
    Wie Jackie Mittoo begann Tommy McCook seine Karriere als Gründungsmitglied der Skatalites. Der Saxophonist verfiel früh dem Jazz, versteckte ihn aber meist in seinem Rocksteady und Ska.

  9. Lloyd Price – Coconut Woman
    Mit Rhythm & Blues im Gepäck landen wir in New Orleans. Lloyd Price hatte viele Hits in den 50ern, am bekanntesten vermutlich die von Elvis gesungene Version seines “Lawdy Miss Clawdy”. Seinem R&B-Sound mischte er viele lateinamerikanische Einflüsse bei, die seine Songs heute so herausstechen lassen.

  10. Dr. John – Mama Roux
    Ebenfalls aus New Orleans stammt Dr. John, der allerdings erst in den späten 60ern seine als Weißer in der schwarzen Musik ungewöhnliche Karriere begann. Sein Mix aus Rock & Roll, Blues und Jazz ist klanglich eindeutig New Orleans zuzuordnen und bekommt dadurch sein gewisses Etwas.

  1. das hier vorgestellte “Armageddon Time” ist eine Abwandlung des selben Songs []
I smell sex and candy

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