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20x auf dem Holzweg

Von Konna kam heute morgen ein Stöckchen geflogen, vor dem ich mich eigentlich zu drücken gehofft habe. Aber eigentlich stört’s mich doch gar nicht mehr so sehr. Es geht nämlich um 20 zum Teil wirre Fragen und ich bin gerade in der passenden Laune. Also wollen wir mal!

  1. Würden Sie sich selbst heiraten?
    Geht ja gleich gut los. Hmm, im Endeffekt ist eine Frau, die mir relativ ähnlich ist, schonmal nicht verkehrt. Und so eine hab ich ja mit meiner Leipzigerin. Aber 100% ich wäre nicht grad förderlich – das würde auf Dauer vermutlich nicht funktionieren!

  2. Was richtet mehr Schaden an: schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?
    Es gibt sicher Situationen, in denen man jemanden mit der Wahrheit mehr verletzen kann als mit einer Lüge. Trotzdem sollte man möglichst doch die Wahrheit sagen, denn im Endeffekt ist der Schaden beim Auffliegen der Lüge nochmal um einiges größer! Wo ich mir eher eine beschönigende Lüge vorstellen kann, ist am Totenbett einer geliebten Person. Warum soll man dieser mit schlimmen Wahrheiten noch Leid zufügen, wenn sie lieber in Ruhe einschlafen könnte?

  3. Welchen Ersatz haben Sie für den Verlust ihrer Schönheit?
    Schönheit? Wo? Also da gibt’s soviel, was wichtiger ist, als Schönheit… Allerdings hätte ich sicher schon ein Problem damit, wenn ich durch einen Unfall stark entstellt wäre. Aber auch da kommt man mit klar, solang man sich seine Lebensfreude erhält und die Menschen, die man liebt, einen auch so lieben!

  4. Was tun Sie als erstes in einer fremden Stadt?
    Das Radio leiser drehen und mich konzentrieren. Da ich nicht grad mit dem besten Orientierungssinn ausgestattet bin und mit dem Verkehr in fremden Städten schon mal aus Prinzip auf Kriegsfuß stehe, brauche ich erstmal meine volle Konzentration, um letztendlich in dieser Stadt auch am gewünschten Ziel anzukommen!

  5. Sie müssen wählen: Ihr Heimatland für immer zu verlassen- oder es nie wieder verlassen zu können. Was tun Sie?
    Ich glaube, ich würde letzteres wählen. Aber das hängt ganz von dem Land ab, in das es mich verschlagen sollte. So sehr an Deutschland gebunden bin ich nicht, dass ich ständig heimweh hätte. Solange meine Verwandten und Freunde mich trotzdem noch erreichen und besuchen könnten, hab ich auch keine Probleme mit anderen Ländern.

  6. Was denken Sie: haben Sie den schönsten Tag ihres Lebens bereits hinter oder noch vor sich?
    Ich glaube nicht an einen schönsten Tag. Es gibt schon viele besondere Tage, die ich hinter mir habe und es werden hoffentlich noch viele folgen. Einen wirklich daraus herausstechenden wüsste ich nicht.

  7. Sie könnten eine Million für sich bekommen oder zehn Millionen für einen guten Zweck spenden.
    Da bin ich zu egoistisch – ich würde die Million für mich nehmen, aber davon die Hälfte spenden. Das ist dann zwar nur ein kleiner Teil dessen, was ich sonst hätte spenden können, aber ich hätte dennoch ein gutes Gewissen. Immerhin gibt es so viele Menschen da draußen, die problemlos Millionen von ihrem Vermögen für Spenden abzwacken könnten, es aber nicht tun…

  8. Welcher Tag der Woche ist Ihnen der liebste?
    Ganz klar der Samstag. An diesem Tag habe ich in der Regel die ganze Zeit für mich (bzw. mich und meine Leipzigerin, wenn sie da ist) und habe trotzdem noch die Möglichkeit, Dinge zu unternehmen, die an einem Sonntag wegen geschlossener Geschäfte nicht machbar wären.

  9. Was finden Sie an sich banal?
    Keine Ahnung. Im Endeffekt ist ja alles an einem Menschen biologisch gesehen ein Wunderwerk der Schöpfung…

  10. Wonach riecht Ihre Kindheit?
    Noch so’ne komische Frage. Hmm, ich sag mal einfach nach der Hühnersuppe meiner Mutter – immer noch eins der Gerichte, für die ich mich liebend gern zum Essen einlade!

  11. Welches Lied würden Sie ihrem liebsten Menschen vorsingen?
    Mal davon abgesehen, dass ich nicht singen kann, würde ich aber auch ungern ein einzelnes auswählen müssen. Es gibt so viele tolle Songs da draußen – da mach ich der jeweiligen Person doch lieber ein persönliches Mixtape!

  12. Wofür würden Sie in zehn Jahren gern mehr Zeit haben?
    Ich gehe mal hoffnungsvoll davon aus, dass ich zu der Zeit schon Familienvater sein werde. Von daher wird sich automatisch mehr Zeit mit der Familie und weniger Zeit für die eigenen Hobbys einstellen. Ich hätte da also gern insgesamt mehr Zeit, eben um alles unter einen Hut zu bekommen, ohne zu hetzen 😉

  13. Lachen Sie auch, wenn Sie allein sind?
    Klar – gibt’s Leute, die das nicht tun? Mein Lachreflex stellt sich nicht mal eben ab, wenn niemand anderes in der Nähe ist. Lese/höre/sehe ich was Witziges, dann muss ich lachen, egal mit wievielen Menschen ich mich gerade umgebe. Ist doch ganz natürlich!

  14. Haben Sie in ihrem Leben genug Liebe bekommen?
    Genug ist immer relativ. Ich kann mich aber nicht beschweren – bisher hab ich mich eigentlich nur sehr selten ungeliebt gefühlt.

  15. Wie sehen Sie sich auf alten Fotografien?
    Kommt auf das Alter an. Alles älter als 20 Jahre ist süß, alles zwischen 20 und 15 Jahren dagegen teilweise peinlich. Aber so hat man auch immer wieder was zu lachen 😉

  16. Würde Ihre Partnerschaft es überstehen, wenn einer von Ihnen für ein Jahr am anderen Ende der Welt leben würde?
    Ja, ich denke schon. Meine Lepzigerin und ich führen ja sowieso eine Fernbeziehung, sehen uns aber sehr oft zwischendurch. Solange man sich telefonisch oder per Internet über das Jahr noch erreichen kann, sehe ich da kein Problem, auch wenn es sicher sehr hart wäre.

  17. Ist Erfolg eine Illusion?
    Erfolg ist relativ, aber sicher keine Illusion. Jeder hat bestimmte Ziele, die er gern erreichen würde. Schafft er es, war er entsprechend erfolgreich, egal, ob es darum geht, Millionär zu werden oder ein Haus zu bauen.

  18. Haben Sie heute schon etwas geteilt?
    Ein wenig Zeit am Telefon mit meiner Leipzigerin und mit persönlich mit einem eBay-Verkäufer aus der Nähe, bei dem ich einen ersteigerten Diaprojektor abgeholt habe.

  19. Was wünschen Sie sich für ihr Leben?
    Es kann gern in etwa so weitergehen wie bisher. Zwar kann man sich immer verbessern, aber zumindest wünsche ich mir, dass sich das Verhältnis zwischen Glücksgefühl und Trübsaal nicht langfristig zu letzterem verschiebt!

  20. Macht es die Tatsache, dass Sie etwas vorher noch nie getan haben, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?
    Das ist wieder mal abhängig von der Tätigkeit. Wenn man aber mal unangenehme Dinge außen vor lässt, ist das erste Mal sicher meistens reizvoller, eben weil noch der Reiz des Neuen da ist. Es gibt aber auch Dinge, die erst mit der richtigen Erfahrung und Routine richtig Spaß bringen, weil man sich dann gehen lassen kann und nicht wie ein Anfänger auf alles achten muss…

Puh, geschafft. Ich schmeiße das Ding mal lieber niemandem direkt an den Kopf – aber es darf sich bedienen, wer mag!

Kommentare

1

Eine Frau die Dir ähnlich ist? Ich hoffe du sprichst von deinem Wesen 😉 Ich finde die Fragen in der Tat sehr interessant, die Antworten umso mehr. Eins wird deutlich. Du liebst deine Leipzigerin. Ich hoffe (nein ich weiß), sie würdigt das.

geschrieben von Robert
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2

Hehe, klar – wenn sie so aussähe wie ich, hätte ich da sicher schon ein kleines Problem. Und ja, sie würdigt das und liebt mich genauso sehr – nur so kann eine glückliche Beziehung ja auch funktionieren :)

geschrieben von beetFreeQ
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[…] viel blabla, dabei wollte ich eigentlich nur ein Stöckchen aufgreifen, dass ich beim guten beetFreeQ aufgegriffen habe. Dabei geht es nämlich um zwanzig Fragen, die es gilt zu […]

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