freeQnet-Logo
freeQnet

Das Jahr des Phönix

Wenn man sich in der Musiklandschaft der vergangenen 12 Monate so umschaut, findet man doch so einige Namen wieder, von denen man sich schon vor Jahren teils freudestrahlend teils bitteren Herzens verabschiedet hatte. Vielleicht kommt’s auch nur mir so vor, aber ich hab das Gefühl, dass 2008 für viele der perfekte Moment war, zurückzukehren.

Wer hat sich denn nun alles wieder blicken lassen? Listen wir doch mal auf, wen man immer wieder gern zurückbegrüßt und wer sein Comeback lieber hätte stecken lassen können:

Töpfchen

  • Portishead – sicherlich für viele Fans das Comeback des Jahres. Zwar hatten sie sich nie wirklich aufgelöst, aber für das Album dann doch so ein paar Jährchen länger Zeit gelassen.
  • Guns ‘N Roses – allen Unkenrufen zum Trotz löste Axl Rose letztendlich doch noch sein Versprechen ein, “Chinese Democracy” zu veröffentlichen. Der beste Runninggag der Musikgeschichte ist keiner mehr und hat überraschenderweise wirklich ein gutes Album hervorgebracht.
  • Red Snapper – eine meiner liebsten Bands hat sich nach einigen Jahren mehr oder weniger Trennung nun glücklicherweise doch noch zusammengefunden und ein schönes, an ihr Frühwerk erinnerndes Mini-Album veröffentlicht.
  • AC/DC – auch die Altmeister des Stadion-Hardrock ließen sich nach acht Jahren Veröffentlichungsflaute wieder blicken und taten, was sie am besten können: Ein solide rockendes Album veröffentlichen.
  • The Verve – Auch die Band um Richard Ashcroft kam in Originalbesetzung wieder zusammen und veröffentlichte ein Album.
  • Angelika Express – Nach dem Kurzlebigen Start der Band folgte eine glücklicherweise ebenso kurzlebieg Trennung. Diesmal allerdings als Soloprojekt dürfen Fans vermutlich auf eine längere Lebensdauer hoffen!
  • Stone Temple Pilots – von einem Album ist zwar noch nicht viel zu sehen, aber die Reunion der Band steht fest, nachdem Scott Weiland im Sommer Velvet Revolver verließ.

Kröpfchen

  • New Kids on the Block – Im Endeffekt hätte es diese “Band” meiner Meinung nach nie geben müssen, dennoch haben sie es, Ewigkeiten nach ihrem Pionier-Dasein als erste 80s/90s-Boygroup nochmal für nötig gehalten, ein neues Album aufzunehmen.
  • Boyzone – Diese Boyband erlebte ihren Erfolg zwar erst in den späten 90ern, starb damals aber auch den verdienten Tod mit vielen anderen ihres Schlages. Nun stehen sie ebenfalls wie viele andere wieder auf und nerven uns erneut mit Schmalz, Pathos und triefendem Gesang.

Glücklicherweise sind die unangenehmen Comebacks doch eher wenige geworden, aber vermutlich hab ich sie einfach nur ausgeblendet, um’s nicht ertragen zu müssen. Weitere Bands könnt ihr gern in den Kommentaren hinzufügen.

Got to be a chocolate Jesus
Good enough for me

Tom Waits

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de blogoscoop Bloggeramt.de