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Foobar2000 – eine Einführung

foobar2000

Wo die Julia schon lang und oft von ihrem MediaMonkey schwärmt, hab ich mir gedacht, da leg ich doch mal mit dem Player meiner Wahl nach! Heute soll’s also um Foobar2000 (im folgenden FB2K genannt) gehen – sozusagen den Nerd unter den Media-Playern. Denn auch wenn das Programm auf den ersten Blick wie ein sehr simpel gestalteter Player ohne viel Eyecandy rüberkommt, bietet er doch eine derart große Fülle an Features, dass es den Rahmen eines einzelnen Beitrags bei weitem sprengt. Also ist dieser Einführungs-Artikel der erste Teil einer Serie, die sich mit den verschiedenen Facetten der Software beschäftigen wird. Was FB2K nun eigentlich genau ist und worum sich die Serie insgesamt drehen wird, das lest ihr nach dem Klick!

Was macht den Player denn nun so besonders?

Das Einzigartige an FB2K ist seine Flexibilität. Player, die viele Musik-Formate abspielen, diese in einer Library verwalten können und sich durch Plugins erweitern lassen, findet man zu Hauf im Netz. Wer aber die volle Kontrolle über das Aussehen und Verhalten des Players haben will und zudem eine effektive und schnelle Möglichkeit sucht, seine Massen an Musik auf der Festplatte zu bändigen, ohne der Anfängerfreundlichkeit geschuldete Kompromisse eingehen zu müssen, der ist bei FB2K goldrichtig. Eines sollte aber vorweg klar sein: das Programm richtet sich an forgeschrittene Computeranwender, die Lust und Zeit haben, sich in die vielen Einstellungen und das Scripting einzuarbeiten und zudem noch relativ gutes Englisch verstehen können. Wer diese Anfangshürden aber erstmal genommen hat und sich nicht von der Fülle der Möglichkeiten erschlagen lässt, wird den Player mehr und mehr zu schätzen lernen und ihn irgendwann nicht mehr missen wollen!

Features

Diese Liste soll erstmal nur einen groben Überblick geben. Wie spitze einige der Features wirklich sind, werde ich in den folgenden Teilen der Serie noch genauer beleuchten!

  • Spielt ohne weitere Plugins folgende Formate: MP1, MP2, MP3, MP4, MPC, AAC, Ogg Vorbis, FLAC / Ogg FLAC, WavPack, WAV, AIFF, AU, SND, CDDA, WMA
  • sehr flexibel anpassbare Benutzeroberfläche. Von super effektiver Windows-Oberfläche mit frei positionierbaren Panels bis zu stylischen, grafisch ausgefeilten Playern ist alles möglich
  • sehr effektive, fortgeschrittene Tagging-Funktionen. Die ID3-Tags lassen sich über verschiedenste Wege automatisch füllen und auch optimal manuell pflegen.
  • komfortable Möglichkeiten, die Dateien umzubenennen und zu Verschieben/Kopieren
  • Rippen und Umwandeln zwischen verschiedenen Formaten
  • fast zu 100% über frei definierbare Tastatur-Shortcuts steuerbar
  • ist über massenweise interessanter Plugins (im Programm “Components” genannt) um neue Funktionen erweiterbar. Z.B. Download und Anzeige von Lyrics, Plattencover, Fotos, Biografien, Last.fm-Anbindung, Unterstützung von Winamp-Visualisierungen etc.
  • und und und…

Fairerweise sollte man nach dem Nennen der vielen tollen Funktionen aber auch nicht verschweigen, dass FB2K natürlich keine eierlegende Wollmilchsau ist. Ein paar Komfortfunktionen, die man von anderen Playern (allen voran Microsofts Monopol-Player) gewohnt ist, wird man hier leider vergeblich suchen. Das wären vor allem das Fehlen eines vollautomatischen Downloads der passenden Plattencover (ist bisher leider auch nicht per Plugin nachrüstbar)[1] sowie die nicht mal eben per Download eines “Skins” anpassbare Oberfläche. Aber letzteres ist eh ein Feature, das man nach der EInarbeitung und dem Kennenlernen der Stärken Foobars gar nicht mehr will!

OK, überzeugt! Wo fange ich am besten an?

Der erste Schritt ist auf alle Fälle mal der Download des Programms an sich! Die offizielle Homepage unter www.foobar2000.org bietet neben dem Player selbst auch eine FAQ und weitere Hilfen für den Einstieg. Sehr interessant ist vor allem auch das offizielle Forum, im dem einem bei Problemen weitergeholfen wird, man viele wertvolle Tipps bekommt und auch über neue Komponenten etc auf dem Laufenden gehalten wird.

Eine wirklich gute Anleitung, die alle Facetten des Programms abdeckt, konnte ich leider bisher nicht im Netz ausmachen. Eine solche ist wegen der Optionsfülle und der dadurch unterstützten Entwicklung von eigenen Vorlieben eines jeden Users in Sachen Bedienung sicher auch kaum zu machen und ich habe auch nicht vor, diesen Anspruch mit meiner Artikel-Serie zu erfüllen. Aber einen detaillierten Einblick in die Art und Weise, wie ich FB2K nutze, sollte dabei schon rausspringen!

Vorschau

Wieviele Teile die Serie im Endeffekt haben wird, kann ich noch nicht genau sagen. Ich habe auf alle Fälle vor, in jeweils mindestens einem Beitrag folgende Themen genauer zu beleuchten:

  • Components – Überblick über einige der interessantesten Plugins mit kurzer Beschreibung der Funktionen und Tipps dazu. Einige der komplexeren Plugins werden in den danach folgenden Beiträgen zu den jeweiligen Themen passend auch noch genauer beschrieben.
  • Einrichtung der Oberfläche – eine Beschreibung, wie man die Benutzeroberfläche nach seinem Geschmack einrichtet. Dabei wird es erstmal vorrangig um recht simple Konfigurationen im Windows-Stil gehen. Ob ich später auch nochmal ein Tutorial zu Skinnen einer grafisch schicken Oberfläche schreibe, weiß ich noch nicht.
  • die Library – Tipps, wie man seine Musiksammlung effektiv und komfortabel verwaltet und trotzdem noch alles schnell wiederfindet
  • Tipps und Kniffe – viele kleine Tipps und Kniffe zu Funktionen, die man schnell in der Einstellungsfülle übersieht, einem aber viel Arbeit abnehmen

Je nach Komplexität der einzelnen Themen können da auch mal mehrere Beiträge draus werden. Mal sehen, wie sich alles entwickelt. Vermutlich werden später auch nochmal hier und da ein paar weitere Beiträge dazukommen, die dann vielleicht interessante neue Plugins vorstellen etc.

Bis hierhin war’s das erstmal für heute. In den kommenden Tagen wird die Serie dann fortgesetzt und es geht an’s Eingemachte. Über Feedback in Form von Ideen zu weiteren Foobar-Themen und Fragen freue ich mich wie immer natürlich sehr! Immerhin soll die Serie euch auch einen sinnvollen Mehrwert bringen. 😉

  1. Mittlerweile kann man Plattencover, Künstlerfotos und Biografien komfortabel von Last.fm laden – siehe Component-Beitrag! []

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