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Regenwetter-Beschäftigungs-Therapie-Tortellini

Nach dem aktionsreichen Urlaub war das Wochenende mit Dauerregen die absolute Langeweile-Falle. Zum Glück hatte meine Leipzigerin eine geniale Idee zur Beschäftigungs-Therapie: selbstgemachte Tortellini mit Käse-Basilikum-Füllung und Tomaten-Pesto-Sauce.

Zutaten für drei Personen (oder zwei seeehr hungrige):

für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 5 Eier
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • etwas Salz

für die Füllung:

  • 50g Parmesan-Käse geraspelt
  • 200g Reibekäse
  • eine Handvoll Basilikum-Blätter
  • 75g Frischkäse
  • 100ml Saure Sahne
  • eine halbe kleine Zwiebel (fein gehackt)
  • etwas Salz & Pfeffer zum Würzen

für die Sauce:

  • 150g Tomatenmark
  • 200ml Milch
  • 1 Esslöffel grünes Basilikum-Pinienkern-Pesto
  • etwas Salz zum Würzen
    • Zubereitung:
      Die Teigzutaten werden zu einem sehr festen, aber geschmeidigen Teig geknetet. Das geht, auch wenn’s anstrengend ist, am besten mit der Hand. Der Teig darf am Ende nicht mehr krümeln. Sobald er fertig ist, wird er etwa 30 min zum Ruhen in den Kühlschrank verfrachtet. Die Zeit lässt sich super nutzen, um die Füllung vorzubereiten. Diese wird im Endeffekt auch ganz einfach aus den genannten Zutaten zusammengerührt.

      Tortellini-Bausatz

      Ist der Teig ordentlich ausgeruht, rollt man ihn sehr dünn (etwa 2 mm) aus – am besten macht man das in mehreren Etappen, da die Menge schon einen ziemlich großen Tisch bedecken würde. Nach dem Ausrollen schneidet man den Teig in etwa 4×4 cm große Quadrate. Auf diese gibt man jeweils eine etwa haselnussgroße Kleckse der Füllung (siehe Foto). Die Tortellini faltet man nun zu einem Dreieck zusammen und drückt die Ränder fest aufeinander, damit keine Füllung austreten kann. Danach klappt man die rechtwinklige Ecke nach hinten und wickelt die anderen beiden um den Zeigefinger und drückt die Spitzen zusammen.[1]

      fertig!

      Ist man mit dem Formen der Tortellini dann endlich fertig[2], gibt man sie in einen großen Topf mit kochendem, leicht gesalzenem Wasser. Sobald die Tortellini oben schwimmen, sollte man sie noch so gute 5 min drin lassen und danach in einem Sieb gut abtropfen lassen. Während des Kochens rührt man schnell die Sauce an und bringt sie ebenfalls zum Kochen. Mit etwas in Wasser aufgelöstem Mehl dickt man sie zu guter letzt an, bis sie die gewünschte Sämigkeit erreicht hat.

      Guten Appetit – der Aufwand lohnt sich echt, auch wenn man’s sicher nicht oft machen wird 😉

    1. wie Tortellini halt so aussehen – schon gemerkt, dass ich verdammt schlecht erklären kann? 😉 []
    2. wir haben zu zweit locker 80-90 min gebraucht, aber ein geübter Italiener ist sicher schneller []

    Kommentare

    1

    Das ist mir jetzt ja richtig peinlich dass ich fast nur Fertigsachen mache…Nudeln in den Topf und vorm Fernseher warten bis die fertig sind. Fertigsoße kalt drüber, Parmesan auch noch…wenns hochkommt schneide ich noch ein paar Oliven rein 😀
    Man ist das übel ^^

    geschrieben von Schaps
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    2

    Ach Quark – geht uns ja auch meistens so. Zumindest was Nudeln angeht. Sonst wird aber schon öfters was richtiges gekocht. Schmeckt am Ende meistens aber auch echt so viel besser, dass sich der Aufwand gelohnt hat – und selbst der hält sich bei den schnellen Sachen, die wir die Woche über so essen, sehr in Grenzen!

    geschrieben von beetFreeQ
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    3

    Wollt aber langsam mal anfangen etwas zu lernen eigenständig zu kochen ^^
    Das geht garnich mehr hier 😀

    geschrieben von Schaps
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    4

    Wenn die ganze Vorbereitung und der Abwasch danach nicht wären, wär’s an sich ganz simpel. Wer Nudeln gekocht kriegt, kann auch andere Sachen gar bekommen 😉

    geschrieben von beetFreeQ
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