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Pulp-Extravaganza im freeQradio

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Ab sofort gibt’s den heißesten Funk, Soul und Jazz im freeQradio. Der Sommer hat ausgedient, jetzt dreht sich alles um Afro, Schlaghosen, Lounge, Swing und was sonst noch so in die Welt der alten schwarzen Musik gehört. Mit dabei in bisher vier Stunden Radio aus dem vorhandenen Songpool: The Jimmy Castor Bunch, Quincy Jones, Herbie Hancock, The Cinematic Orchestra, Miles Davis, Art Blakey, Dizzy Gillespie, Nina Simone, Stevie Wonder und und und.

Kurzfristige Planänderung! Beim Durchsuchen meiner Sammlung nach geeigneten Funk- und Soul-Schinken bin ich zwangsläufig über die Tarantino-Soundtracks gestolpert und hab mich kurzfristig umentschieden. Das Radio wird nun von massenhaft Pulp heimgesucht – Blaxploitation, Funk, Soul, Voodoo, Surf, Psychedelia, Soundtrack-Kuriositäten und so weiter. Diesmal mit dabei: Henry Manchini, The Trashmen, Dick Dale, The Maytals, The Jimmy Castor Bunch, Isaac Hayes, Quincy Jones, The Meters, Nina Simone, Screamin’ Jay Hawkins, Ennio Morricone und viele andere.

In den kommenden Tagen wird alles wie gewohnt noch durch massig Kram aus meiner eigenen Sammlung erweitert. Also immer mal wieder reinschalten!

Rezension: Friska Viljor – Tour De Hearts

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Let’s do something out of the ordinary,
let’s do it good and do it now!

Friska Viljor - Tour De Hearts

An sich stehe ich ja mit schwedischer Popmusik auf Kriegsfuß. Zuviele Grausamkeiten schwappten schon aus dem Norden herüber, allen voran Abba und Roxette. Aber eins muss man ihnen ja lassen – sie wissen, wie man Melodien schreibt, die sich sofort ins Hirn einbrennen und dort nicht wieder verschwinden. Genau das haben auch die Göteborger von Friska Viljor drauf. Netterweise paaren Sie die Ohrwurmqualitäten hier aber mit sympathisch verschrobenen Gitarren, Whiskey, tieftraurigen Texten und Party bis zum Umfallen. Eine Kombi, die vermutlich nur ernstgenommen werden kann, wenn man sie gehört hat.

Meine erste Erfahrung mit den Jungs liegt gerade erst ein paar Wochen zurück und sie waren die Live-Überraschung des Jahres für mich. Welche Band schafft es sonst schon mit Songs, die man nicht kennt, aber depressive Geschichten erzählen, ein ganzes Publikum mitzureißen, kollektiv in den Armen zu liegen und mitzusingen? Und dass nach dem Konzert jeder vermutlich ein Quäntchen glücklicher war, ist vermutlich nicht nur der Tatsache zu verdanken, dass einige diese Melancholie der Texte dank englischer Sprache nicht verstanden.

Tour De Hearts ist bereits das zweite Album der Band und hat damit leider auch bereits einen kleinen Makel: Es enthält nicht “Shotgun Sister” das bisher absolut beste Stück der Band. Das war’s aber auch schon mit den Nachteilen, denn trotzdem sind alle Songs ohne Ausnahme Ohrwürmer erster Güteklasse. Indie-Pop kann kaum schöner zelebriert werden!

» Gib mir den Rest …

Visit II

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Visit II

Fortsetzung zum Puzzle-Jump & Run Visit, in dem man mit zwei Figuren durch wechseln der Farbe gleichfarbige Schalter umlegt und Blöcke bewegt, um weiter zu kommen. [via]

Regenwetter-Beschäftigungs-Therapie-Tortellini

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Nach dem aktionsreichen Urlaub war das Wochenende mit Dauerregen die absolute Langeweile-Falle. Zum Glück hatte meine Leipzigerin eine geniale Idee zur Beschäftigungs-Therapie: selbstgemachte Tortellini mit Käse-Basilikum-Füllung und Tomaten-Pesto-Sauce.

Zutaten für drei Personen (oder zwei seeehr hungrige):

für den Teig:

  • 500g Mehl
  • 5 Eier
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • etwas Salz

für die Füllung:

  • 50g Parmesan-Käse geraspelt
  • 200g Reibekäse
  • eine Handvoll Basilikum-Blätter
  • 75g Frischkäse
  • 100ml Saure Sahne
  • eine halbe kleine Zwiebel (fein gehackt)
  • etwas Salz & Pfeffer zum Würzen

für die Sauce:

  • 150g Tomatenmark
  • 200ml Milch
  • 1 Esslöffel grünes Basilikum-Pinienkern-Pesto
  • etwas Salz zum Würzen
  • Tod der Fanboys

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    Überall wird der diesmal endgültige Tod von Star Wars zelebriert, dass es einem fast hochkommt. George Lucas als Mörder der Kindheit aller Fans – erst killt er Indiana Jones, jetzt mit Clone Wars auch noch Star Wars. Aber hey, warum kann man die Filme nicht einfach als eigenständige Werke sehen? Warum muss man einen Teil einer Serie bzw. eines Universums so wichtig nehmen, dass er den Rest gleich mal mit zerstört? Wieso muss jeder Teil dem Vergleich mit den Ursprüngen herhalten? War es nicht klar, dass George Lucas – halb Kind mit abstrusen Träumen, halb hart kalkulierender Kommerzgeier – seine Welten weiter ausreizt und dabei nicht zwangsläufig in die selbe Richtung geht, wie es jeder Fan gern hätte? Und ist das alles wirklich so schlecht?

    Man mag von Indiana Jones 4 oder Clone Wars halten, was man will, aber wie bitte sollen diese Filme dem Vergleich mit den leuchtenden Kindheitserinnerungen der Originale standhalten? Man darf nicht vergessen, dass die Zeit damals eine ganz andere war und Star Wars bzw. Indiana Jones mit ihrem Stil, ihrer Technik und ihren Geschichten im Endeffekt neue Pfade gangbar machten, die nach ihnen viele andere mehr oder weniger erfolgreich beschritten und die Nachfrage in den Genres befriedigten. Zudem hat sich die Computer-Technik seitdem derart weiterentwickelt, dass gerade im Sci-Fi-Bereich heutzutage kaum noch so große Aha-Erlebnisse drin sind, wie sie Ende der 70er erreicht werden konnten.

    Klar, die neuen Filme haben keine Seele, sie passen nicht zu den Originalen, alles schreit nach Ausverkauf und bla bla bla! Was wurde nicht schon bei den Star Wars-Prequels geweint, wie schlecht die Filme doch seien. Dabei sind alle drei mehr als solide, spaß bringende Sci-Fi-Filme, nicht mehr und nicht weniger – und einen anderen Anspruch hatten die Originale damals auch nicht. Wer denkt, Krieg der Sterne würde, wenn der Film erst heute mit unserer zeitgemäßen Technik gedreht worden wäre, den selben Status wie damals erreichen und über Jahrzehnte halten, der ist im Endeffekt doch nur ein naiver Fanboy ohne Realitätssinn, wenn es um “sein” Universum geht.

    Ich für meinen Teil freue mich trotz des gewöhnungsbedürftigen Stils auf Clone Wars und alles, was noch in der Star-Wars-Welt auf uns wartet und wäre auch einem fünften Indiana Jones nicht abgeneigt. Was soll’s? Wenn ein Teil nicht gefällt, wird er halt vergessen und die anderen Teile bleiben, was sie sind – gute Popcorn-Filme. Aber ich bin da wohl eh eine Ausnahme – wo ich doch auch Fan der kompletten Matrix-Trilogie bin, Alien 4 spitze finde und die Star-Wars-Prequels für besser halte, als die meisten anderen Sci-Fi-Streifen der letzten 10 Jahre…

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    Got to be a chocolate Jesus
    Good enough for me

    Tom Waits

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