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Rezension: Firewater – The Golden Hour

Firewater - The Golden Hour

Tod A., einigen noch als Sänger von Cop Shoot Cop bekannt, ist mittlerweile seit 12 Jahren mit seinem Projekt Firewater auf dem Weg, den Rock mit verschiedensten Weltmusik-Einflüssen zu verquirlen. Hat er in vorhergehenden Alben vor allem Gypsy- und Zirkus-Musik in seinen von markantem Gesang geprägten Rock eingebaut, zog es ihn für The Golden Hour noch etwas weiter südöstlich. Zwischen 2005 und 2007 zog er durch Indien, Pakistan, die Türkei und Israel und nahm dort mit lokalen Musikern seine neuen Songs auf. Entsprechend vielseitig und authentisch, wenn auch modernisiert klingt das Album, auf dem man Füllmaterial mit der Lupe suchen muss.

Die noch auf dem Vorgänger “The Man On The Burning Tightrope” allgegenwärtige, düstere Grundstimmung wich einer überraschend luftigen, tanzbaren Mischung, der man aber auch nicht ohne weiteres trauen sollte, denn der Firewater typische Sarkasmus bleibt uns erhalten. Und auch der Unmut über Bush und überhaupt die US-amerikanische Politik zieht sich, mal mehr mal weniger deutlich durch die volle Spiellänge. So ist Tod A. erneut ein spitzenmäßiges Album gelungen, das den Sound der Band weiterentwickelt, aber dennoch nach 100% Firewater klingt.


Already Gone


Weird To Be Back

Rating: ★★★★★★★★½☆ 

Anspieltipps: Banghra Bros, Hey Clown, Already Gone, Weird To Be Back

Homepage: Firewater | Album: The Golden Hour (2008 , nois-o-lution)

Engineering: where the noble, semi-​​skilled laborers execute the vision of those who think and dream. Hello, Oompa Loompas of science!

Sheldon Cooper (Big Bang Theory)

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