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Talisman

Ich war ja mal ein riesiger Fan der Bücher von Stephen King. Und es gibt immer noch so zwei Bücher, die ich wirklich als Klassiker bezeichnen würde. Das eine ist der 1200-Seiten Klopper “The Stand“, der schon relativ gelungen als Fernseh-Vierteiler zu Filmehren kam. Das zweite Buch heißt “Der Talisman” und wurde von King zusammen mit Peter Straub geschrieben. Eher unüblich für den Horror-Autoren bewegt sich die episch angelegte Story in Fantasy-Gefilden, ohne jedoch ausgelatscht auf den Spuren von Herr der Ringe zu wandeln. Zwar dreht sich das Buch ebenfalls um eine Reise quer durch eine fantastische Welt, in diesem Fall ist dies aber eine Parallel-Welt, die immer abwechselnd mit den richtigen USA einen Jungen, der seine todkranke Mutter retten will, auf Trab hält.

Mittlerweile auch mit einer Fortsetzung bedacht, die ich allerdings noch nicht gelesen habe, bietet der Stoff genügend Material für’s Kino. Und Ambitionen dafür gab es auch längst. Schon 1984 sicherte sich Stephen Spielberg die Rechte, hat das Buch aber immer wieder kurz in die Hand und wieder weggelegt. Mehrere Versuche, eine Serie oder einen Kinofilm daraus zu drehen, wurden immer wieder abgebrochen und so fristen die Filmrechte ein ziemlich trostloses Dasein. Dabei stehen die Zeichen der Zeit gerade jetzt, wo Fantasy wieder groß in Mode ist, doch besser denn je für eine Verfilmung. Das dachte sich wohl auch der aufstrebende kanadische Regisseur Mathieu Ratthe und drehte einen aufwendigen Kurzfilm basierend auf dem ersten Kapitel des Buches, um die Aufmerksamkeit Stephen Spielbergs zu erringen. Dabei ist ein wirklich beeindruckender kleiner Film entstanden, der hoffen und beten lässt, dass man diesem Regisseur die Verfilmung in die Hand gibt. Denn hier wird noch wirklich mit Herzblut an dem Projekt gearbeitet. Aber seht einfach selbst:

[via]

Excuse me
But I just have to Explode

Björk

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