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Repo! The Genetic Opera

Repo

Ich bin ja filmkritisch gesehen recht einfach gestrickt. Meist gibt es nur drei Möglichkeiten, wie ich auf einen Film reagiere, den ich gerade per Trailer und Berichten kennengelernt habe: Ich bin Feuer und Flamme, ihn sehen zu können, ich wundere mich mal wieder, was für Müll in Hollywood so produziert wird, oder er geht mir schlicht und einfach hinten vorbei. Bei der Rockoper “Repo” ist das irgendwie anders.

Mein Interesse hat der auf einem Musical basierende Film schonmal definitiv geweckt. Aber ich kann noch nicht wirklich absehen, was ich von dem Film halten soll. Schauen wir uns mal die Story an: In 2059 wurde ein Großteil der Menschheit durch eine Epidemie ausgelöscht. Der Rest der selbigen macht sich durch lebensrettende Organtransplantationen von der GeneCo, einem weltumspannenden Unternehmen, abhängig. Und die lassen sich diese Abhängigkeit gut bezahlen. Wer die Raten nicht aufbringen kann, wird von so genannten Repo Men gejagt und exekutiert. In dieser Welt lebt die 17-jährige Shilo Wallace, auf der Suche nach Antworten zu der Geschichte Ihrer Familie und einer Heilung für ihre eigene Krankheit.

Das klingt alles schonmal sehr gut. Auch die Aufmachung des Trailers (siehe unten), der Website und dem sonstigen Drumherum wirkt wunderbar unorthodox und macht Lust auf mehr. Wenn da nicht ein paar Haken wären, die mich sehr skeptisch werden lassen: Regie führt Darren Lynn Bousman, dessen bisherige Arbeiten Saw 2 bis 4 sind, mit aufsteigender Nummer leider immer schlechter werdende Teile einer übertrieben ausgeschlachteten Horror-Franchise. Dazu kommt ein Cast, der seltsamer nicht sein könnte. Neben ordentlichen Schauspielern wie Alexa Vegas (Spy Kids, Musical-Darstellerin in Hairspray), Paul Sorvino (Goodfellas, Romeo & Julia) befinden sich auch Möchtegern-Schauspielerin/Sängerin Paris Hilton, Opern-Diva Sarah Brightman und Nivek Ogre (Sänger der Industrial-Band Skinny Puppy) unter den Darstellern.

Ob die Entscheidung, viele Musiker und vor allem Paris Hilton in diesem Film-Musical spielen zu lassen, eine wirklich gute Entscheidung ist, wird sich zeigen. Zumindest in Sachen Gesangsqualität könnte sich das offensichtliche Vorbild Sweeney Todd geschlagen geben – bei dem Rest bin ich mir alles andere als sicher! Anschauen werde ich mir den Film aber wohl mit Sicherheit. Wann man das in Deutschland tun kann, ist scheinbar noch nicht bekannt oder ich bin nur zu doof zum Suchen ;).

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Be excellent to each other. And... Party on, dudes!

Bill & Ted

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