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beety’s Ohrenschmalz – Episode 26

Old Grammophone

Nachdem mich die Internetverbindung in der Pension in Tschechien, die ich grad ein paar Tage aus Arbeitsgründen mein Zuhause nenne, heute gnädigerweise mit einer brauchbaren Geschwindigkeit beschenkte, hab ich mal schnell wieder eine neue Ladung Ohrenschmalz zusammengestellt. Neben dem obligatorischen Indie Rock wird’s heute außerdem vertrackt elektronisch und mit Schimpfworten garniert folkloristisch!


Leningrad – Malen’kiy Mal’chik
Mit momentan 13 Mitgliedern ist die russische Band, deren Lyrics zu einem wesentlichen Teil aus Schimpfworten besteht, sicher kein Leichtgewicht. Das hinderte sie allerdings nicht daran, eine der größten Bands in ihrem Mutterland zu werden und zudem noch durch extrem abwechslungsreiche Sprünge durch diverse Stile wie Ska, Punk, Hip Hop, Klezmer aufzufallen. Ob ihre obszönen, sexistisch und alkoholfreundlichen Texte dabei nun ernst oder satirisch gemeint sind, sei dahin gestellt – verstehen wird sie eh nur jemand, der ziemlich gut russisch spricht 😉

Pit Er Pat – The Bog Man
Mit einer Mischung aus Indie Rock und elektronisch infiziertem Jazz betritt das Trio um Frontfrau Fay Davis-Jeffers sicher nicht die überfüllteste Schublade. Wunderbar verspielt und detailreich schaffen sie es dennoch, sehr feine Ohrwürmer zu erschaffen, die meist erst nach mehrfachem Hören richtig wirken.

Foals – Red Socks Pugie
Die Fohlen sind derzeit ja in aller Munde. Kein Wunder, wo die Musik der Briten mit Indie Rock, Dance-Punk und Math Rock doch perfekt in den Geschmack der Zeit passt. Vertrackte, trotzdem tanzbare und im Ohr festklebende Rhythmen und Melodien tun ihr bestes, die Band eine Weile nicht mehr aus dem Player zu lassen!

The Mae Shi – Run to Your Grave
Aus L.A. stammt die mittlerweile sechsköpfige Band und ist schon seit 2002 im Geschäft und hat sich im Untergrund nach und nach eine Fangemeinde aufgebaut. So wirklich erklären kann man ihren Sound dabei kaum, oft wird er als experimenteller Punk bezeichnet und in der Regel sowieso als Indie vermarktet. Reinhören und selbst ein Bild machen ist also angesagt!

Squarepusher – Do You Know Squarepusher
Tom Jenkinson ist sich selten einig. Will er nun elektronisch vertrackte Rhythmen stricken oder sein Können als virtuoser Multi-Instrumentalist unter Beweis stellen? Soll seine Musik nach tanzbarer Elektronik, komplexem Drum & Bass oder akustischem Free Jazz klingen? Im Endeffekt ist meistens alles präsent, wenn Squarepusher loslegt, aber leicht fällt der Einstieg dabei sicher nicht. Es lohnt sich dennoch!

Danger! Danger!
High Voltage!

Electric Six

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