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Themenverschiebung

Wenn man so auf seine Bloggerlaufbahn zurückblickt, erkennt man schon eine kleine Wandlung. Die kann verschiedenste Gründe haben. Private Veränderung, andere Interessen, Einflüsse anderer Blogger etc.

Wenn ich meine nun auch 787 Tage lange Bloggerzeit (begonnen bei Blogger.de) betrachte, scheint sich gerade so eine Art Kreis zu schließen. Angefangen als etwas unbeholfener Musik-/Film-/Geekblogger bin ich nach Kennenlernen einiger sehr feiner anderer Blogger und Einleben in Kleinbloggersdorf inner etwas privater geworden. Die anfangs geplanten Film- und Plattenkritiken standen im Hintergrund, es wurde dafür hier und da geklönt. Dann kam mein Auszug auf die eigene Domain. Der Anteil der Multimedia-Inhalte nahm – auch dank der neuen Möglichkeiten von WordPress – wieder zu, Diskussionen wurden weniger, der alte Multimedia-Blogger kam wieder durch. Im Endeffekt bin ich wieder in etwa da, wo ich angefangen habe, aber dann auch wieder doch nicht. Die Besuche in Kleinbloggersdorf sind geblieben und für mich auch nicht mehr wegzudenken. Trotzdem haben sich meine Blogger-Interessen wieder etwas vom Privatleben abgekehrt. Die Leserschaft wandelte sich von den bei Blogger.de noch hauptsächlich regulären Blogger-Kollegen dank Suchmaschinen-Optimierung zu bald 80% Neuzugängen, die oft auf der Suche nach verschiedenstem Krams hier vorbeirasen. Der eine oder andere bleibt hängen, bleibt aber weitgehend im Hintergrund.

Was das für die Zukunft bedeutet? Sicher weiterhin mehr Posts über Musik, Filme, Geekinhalte aus dem Web. Ich werde mich wohl auch wieder ein wenig mehr auf Plattenkritiken etc stürzen. Die eine oder andere kulinarische Schandtat und doch mal was privates wird’s aber trotzdem geben. So eine wirkliche homogene Zielgruppe werd ich damit wohl nicht haben, aber es ist ja grad die Abwechslung, die den Spaß ausmacht. Und der Spaß wird sicher die wichtigste Konstante bleiben!

Kommentare

1

Oha, Selbstreflexion. Spass an der Sache sollte immer im Vordergrund stehen. Klar ist Content wichtig, aber selbst wenn ein paar “alte” Leser bei Richtungswechsel auf der Strecke bleiben, gewinnst du durch Vielseitigkeit immer andere wieder dazu… was natürlich nicht dagegen sprechen sollte eine grobe Richtung einzuschlagen.. Bloggen über Laubenpieper, anyone?

geschrieben von martin
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2

Wollte eigentlich nur ankündigen, dass ich mal mehr über Musik und Filme bloggen will und weniger privates – dabei ist mir dann erst so wirklich aufgefallen, dass ich das ja an sich längst tue…

geschrieben von beetFreeQ
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3

So, besser spät als nie 🙂 Ich lese hier schon seit Anfang des Jahres und bin über einen Hinweis zu einem Musikbeitrag hergekommen. Deswegen bin ich auch geblieben: wegen den Musikbeiträgen! Private Beiträge zwischendurch finde ich auch gut, denn Abwechslung ist nie verkehrt 😉 Insgesamt mag ich die Mischung hier recht gerne, denn meine Interessen sind ähnlich gelagert…

Ich habe übrigens neulich auch so einen was-mache-ich-mit-meinem-Blog-Beitrag geschrieben, denn ich bin von einem ursprünglich privaten Blog mehr und mehr zu musikalischen Themen übergegangen. Natürlich bleiben dann evtl. Leser auf der Strecke, aber man findet genauso neue Leser, die sich genau für deine Themen interessieren. Und solange es dir nicht darauf ankommt, um jeden Preis viele Leser zu haben, solltest du eigentlich (hauptsächlich) über das schreiben, was dir Spaß macht!

geschrieben von juliaL49
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4

Ach, solang immer mal wer vorbeischneit, dem ich eine Band, einen Film oder sonstwas näherbringen kann, über das derjenige sonst vielleicht nicht gestolpert wäre, bin ich glücklich mit meinem Blog. Welche bessere Möglichkeit hat man sonst, die Dinge, die man liebt, mit anderen zu teilen? 😉

geschrieben von beetFreeQ
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