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beety’s Ohrenschmalz – Episode 21

Keine Angst – die heutige Episode ist von meinem Hang zu extremer Musik in den letzten Tagen eher wenig beeinflusst. Nur die ruhige Seite hat sich gen Ende der Auswahl ein wenig breit gemacht. Vorher dürfen aber erstmal ein paar lautere Genre-Mixe die Lauschlappen beschallen…

Dog Fashion Disco – Silent Film
Wo Mr Bungle aufhören, fangen Dog Fashion Disco an. Oder besser fingen, denn die Band aus Rockville hat sich grad dieses Jahr aufgelöst. Trotzdem hat ihre wilde Mischung aus Metal, Zirkus-Musik, Jazz und Psychedelic Rock mehr als nur ein Ohr verdient. Wer nach ihren sechs Alben noch nicht genug hat, sollte gleich mit der Nachfolge-Band Polkadot Cadaver weitermachen!

Regurgitator – My Friend Robot
Regurgitator ist mal wieder so eine Band, die in ihrem Mutterland riesige Erfolge feiert, außerhalb aber kaum bekannt ist. Dabei ist die Mischung aus Rock, Elektronik und anderen Einflüssen meistens ziemlich ohrwurmlastig. Waren ihre frühen Alben noch sehr dem Underground verschrieben, warf man ihnen mit neueren Alben vor, kommerzieller zu werden. Der Erfolg entwickelte sich trotz guter Alben allerdings eher nach unten. Als interessantester Exportschlager der Band gilt übrigens keiner ihrer Songs, sondern das TV-Konzept “Band In A Bubble”, in dem man big-brother-like zusehen konnte, wie die Band ihr Album “Mish Mash “aufnahm.

Desert Sessions – Crawl Home
Die Desert Sessions sind keine richtige Band sondern vielmehr ein Jam-Musik-Projekt von QOTSA-Mastermind Josh Homme. Seit 1997 trifft er sich mit anderen QOTSA-Mitgliedern und diversen weiteren Musikern zum Jammen auf der Rancho De La Luna, einem Aufnahmestudio in der Wüste. Entstanden sind daraus mittlerweile fünf jeweils zweiteilige Alben, die u.a. mit Jam-Fassungen späterer Hits der Queens Of The Stone Age aufwarten.

Porcupine Tree – The Sound Of Muzak
Die britische Band gehört mittlerweile zu den Urgesteinen des modernen Progressive Rock. Entstanden als scherzhafte Idee der Gründer Steven Wilson and Malcolm Stocks, eine fiktive Rock-Legende zu entwerfen, merkten die beiden recht schnell, dass die Musik, die sie für ihren Fake schrieben, wirklich gut war. So entwickelte sich eine Band, die auch Ausflügen in Metal- und Post-Rock-Gefilde nicht abgeneigt ist.

José González – Killing For Love
Als Kind argentinischer Eltern wuchs José in Göteborg auf. Erst beschallt von Latin Folk und Pop, spielte er im Teenager-Alter in diversen Hardcore-Punk-Bands. Erwachsen geworden, zog es ihn dann doch mehr in die Singer/Songwriter-Richtung, aus der er mittlerweile zwei wunderbare Alben veröffentlichte. Neben seiner Band Junip hat er außerdem die Lyrics für einige Songs von Zero 7 eingesungen – darunter eine Coverversion seines eigenen Songs “Crosses”.

I’m travelling the wonderful loneliness of the headphone silence

Ane Brun

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