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Rezension: EZ3kiel – Naphtaline

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Das französische Dub-Trio ist eine dieser Bands, deren Namen man überall und immer anbringen möchte, damit sie doch endlich auch mal außerhalb ihres Heimatlands den gebührenden Erfolg bekommen. Der Herr Gorillaschnitzel weiß sicher, was ich meine! Seit jeher schaffen die Franzosen es, wunderbare, düstere Dub-Tracks mit ebenso unvergleichlichen visuellen Spielereien zu verbinden. Bis zu ihrem letzten Album Barb4ry war das auch noch so. Als sie jedoch damit auf Tour gingen und sich dafür die belgischen Kammermusiker der anarchistischen Abendunterhaltung (DAAU) dazuholten, scheint bei Ihnen ein Hebel umgelegt worden zu sein.

Drei Jahre ließen sie sich Zeit für ihr nächstes Album, und als es im August erschien, wusste es mehr als zu überraschen. Naphtaline klingt organisch, verträumt, sphärisch. Die Dub-Wurzeln sind zwar noch zu erahnen, werden aber mit einer großen Prise Yann Tiersen, Sigur Ros und DAAU gewürzt. Letztere sind auch wieder mit von der Partie, ebenso die Gastsänger Grégory Frateur und Nosfell.

Natürlich dürfen die passenden Visuals auch nicht fehlen und liegen in DVD-Form bei. Zusammen ergibt sich erneut ein wahres Meisterwerk. Mehr kann und muss man nicht sagen. Lassen wir lieber die Musik sprechen!

Le lac des signes

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Rating: ★★★★★★★★★½ 

Homepage: EZ3kiel | Album: Naphtaline (2007, Jarring Effects)

Kommentare

1

Jaaaaaaaaaaaa, ich weiß das….um die halbe Welt muss man irren….

geschrieben von gorillaschnitzel
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2

Mindestens! Wenn nicht sogar…

geschrieben von beetFreeQ
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I’m travelling the wonderful loneliness of the headphone silence

Ane Brun

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