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Music Showcase: Mike Patton

Es gibt so einige Musiker, die man kaum einordnen kann. Ständig tauchen sie mit neuen Projekten auf, springen zwischen den Genres hin und her und machen selten etwas abgegriffenes. Mike Patton ist mit seiner einmaligen zwischen Operngesang und wildesten Metal-Geschreie wechselnden Stimme und seiner Experimentierfreude schillerndes Beispiel dieser Art von Musikern. Und da mich solche Leute mit ihrer Musik faszinieren, hab ich mich mal bei YouTube auf die Suche nach Patton’s Schätzen gemacht.

Begonnen wird mit dem alten chili-peppers-artigen Hit “Epic” seiner Erfolgsband Faith No More. Mit dieser Truppe feierte er in den 90ern seine bisher größten Erfolge, blieb aber noch sehr zahm.

Noch vor dieser Band gab es aber meinen bisherigen Favoriten seiner Projekte. Mr. Bungle war Patton’s erste Band und schaffte durch seine plötzliche Bekanntheit mit Faith No More ebenso den Durchbruch. “Goodbye Sober Day” stammt allerdings von ihrem letzten Album vor der Auflösung der Band.

Peeping Tom ist dagegen sein neuestes Projekt. Zusammen mit diversen Gastmusikern verwirklichte er seine Vision von Pop. Auf “Mojo” wirkte z.B. Beatboxer Rahzel mit.

Auch in der Band Lovage hat Patton mitgewirkt. Zusammen mit Dan The Automator, Kid Koala und Jennifer Charles ist diese Musik noch die eingängigste seines gesamten Schaffens. Hier gibt’s den Song “Book Of The Month

Ganz und gar nicht eingängig ist dagegen Björk‘s Song “Where Is The Line“, zu welchem Mike Patton und Rahzel ihre Stimmen als Instrumente einsetzten.

Die bisher experimentellste Band Patton’s ist die Metal-Free-Jazz-Combo Fantômas. Die wilden destruktiven Konzeptalben zwischen Horrorfilm und Zeichentrick sind wirklich harter Tobak. Die Live-Aufnahme “Experiment in Terror” mit Montreux Jazz Festival ist da noch die am leichtesten verdauliche Portion.

Sein neben Fantômas momentan langlebigstes aktuelles Band-Projekt Tomahawk bewegt sich wieder relativ nah an den späten Werken von Faith No More. Waren die ersten Alben dabei noch ziemlich hart, überraschten sie dieses Jahr mit ihrer Vertonung alter indianischer Gesänge. “Mayday” stammt aber noch aus dem Vorgänger.

Zum Abschluss gibt’s noch einen weiteren Leckerbissen von Mr. Bungle: “Air Conditioned Nightmare” live vom Bizarre Festival!

Excuse me
But I just have to Explode

Björk

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