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gut gekauft ist halb gelesen

oder so ähnlich. Nachdem hier schon überall die Buchstöckchen herumfliegen, mich aber irgendwie keins getroffen hat, klau ich mir einfach mal die netterweise vom Schlüsselkind herumliegen gelassenen und kleb die gleich mal zu einem zusammen!

Das Resultat ist dann folgendes (doppelte Fragen hab ich weggelassen):

Mein erstes Buch
Oh ha, wenn ich das noch wüsste. Wahrscheinlich – abgesehen von dem Märchenbuch, aus dem meine Eltern immer vorgelesen haben und den Kleinkindtypischen Bilderbüchern hatte ich wohl die erste Begegnung der lesenden Art mit dem Buch “Das Geheimnis der Krötenechse” von Werner J. Egli. Das Buch hab ich damals verschlungen und mag die Story immer noch gern.

zur Zeit lese ich
Leider immer noch (schon seit einigen Monaten) “Everything Is Illuminated” von Jonathan Safran Foer. Liegt aber auch ein wenig daran, dass ich zwischendurch “Gibt es intelligentes Leben” von Dieter Nuhr gelesen habe und parallel dabei bin, mir Wladimir Kaminers “Russendisko” durchzulesen.

Als nächstes Buch lese ich
“Weiße Nigger” von Ingvar Ambjornsen (das mir meine Leipzigerin geliehen hat)

Wann lese ich?
Eigentlich meistens abends vor dem Schlafengehen. Seit etwa einem Jahr ist das aber leider weniger geworden. Zum Einen, weil ich die Abendzeit eher nutze, um mit meiner Leipzigerin zu telefonieren und zum Anderen, weil mich dieses blöde Solitär-Spiel auf meinem Handy so süchtig gemacht hat… – Ich habe aber vor, trotzdem in Zukunft wieder mehr zu lesen. Vor allem am Wochenende nach dem Aufwachen.

Was lese ich?
In “Nicht-Buchform” vor allem Blogs und einige sonstige Internetseiten. Zeitung eher weniger – da sind mir News-Seiten im Web lieber. In Buchform ist das Spektrum recht breit gefächert. Angefangen von den zeitweise sehr viel gelesenen Fantasy- und Sci-Fi-Romanen (vor allem solche mit viel Humor) über ernsthaftere Bücher bis hin zu den in letzter Zeit mit Vorliebe gelesenen schwer einzuordnenden Büchern von Leuten wie Chuck Palahniuk etc. Ein Buch darf bei mir nur nicht zu sachlich und trocken sein. Je mehr schwarzer Humor, desto besser.

Wo lese ich?
Vor allem im Bett. Außerdem im Zug, wenn ich denn mal Zugfahren muss. Und im Sommer hoffentlich ne Menge auf dem Balkon.

Mein Lieblingsbuch
Hmm, das kann ich garnicht genau sagen. Es gibt mehrere Bücher, die ich öfters lesen könnte. Wenn ich mich wirklich festlegen muss, dann “Per Anhalter durch die Galaxis”

Lieblingsautor(en)
So extrem viele kenne ich leider garnicht, weil ich mich oft nach einem Buch eines Autors, das mir gefallen hat, erstmal an weitere des selben halte. Ich würde aber auf jeden Fall Terry Pratchett und Douglas Adams nennen. In Sachen Kurzgeschichten/Satiren ist außerdem Ephraim Kishon ganz groß!

Ärgerlichstes Buch
Hmm, wenn ich genau überlege, würd ich “Insomnia” von Stephen King sagen. Als Jugendlicher habe ich seine Bücher verschlungen und vor allem seine Horrorgeschichten geliebt. Aber das genannte war von vorn bis hinten fade… An zweiter Stelle steht dann Frank Herbert’s “Die Ordensburg des Wüstenplaneten”. Den 6ten Teil des Dune-Zyklus habe ich schon zweimal angefangen, aber immer wieder abgebrochen. Ist echt zu trocken geschrieben – aber immerhin der letzte Teil eines ansonsten großartigen Sci-Fi-Zyklusses…

Liebste(r) Romanheld(in)
Da ich ja viele Scheibenweltbücher gelesen habe, gibt’s da so ein paar Kandidaten. Ganz groß sind da vor allem Gevatter Tod, Nanny Ogg, die trinkfeste Hexe und Hauptmann Karotte, der 2 Meter große Zwerg (der übrigens im Scheibenweltalbum dem Cabman verdächtig ähnlich sieht). Überhaupt nicht mag ich dagegen den nervigen Rincewind, seines Zeichens unfähiger Zaubberer (Das doppelte B ist Absicht) und seltsamerweise beliebtester Scheibenwelt-Charakter…

Diese Bücher haben mich bewegt…
So spontan würde ich das nur von einem behaupten – und zwar der Auto-Biografie von Miles Davis. Ein wirklich toller Mann!

… zum Lachen gebracht
diverse – vor allem alle Scheibenwelt-Romane und die Per-Anhalter-Reihe…

schlechte Romane sind…
einfach langweilig. Es gibt nichts schlimmeres für ein Buch, als zu trocken zu beginnen und einen blassen Hauptcharakter zu haben. Aber grad das ist leider oft der Fall.

Wieviele Bücher lese ich im Schnitt pro Monat?
Hmm, leider zu wenige – 0,3 schätze ich. Das war aber auch mal mehr. Auf 1 pro Monat sollte ich es doch schon nochmal bringen können, hoff ich!

… stehen in meinem Bücherschrank
Da ich leider nur recht wenig Platz habe und auch nur die wirklich guten Bücher einen Platz im Schrank verdient haben, schätze ich momentan wohl imkl. Sachbüchern etwa 20-30 Stück.

Wieviel Geld gebe ich im Monat für Bücher aus?
Recht wenig. Einfach, weil ich ja immer so lang für ein Buch brauche. Lass es 3 € pro Monat sein…

Wenn mein Bücherschrank überfüllt ist . . .
rücke ich zusammen bis es nicht mehr geht und sortiere zur Not was aus. Weg kommt aber nix – Hab noch einige Bücherkartons im Keller!

Gebunden oder Taschenbuch?
Zum Lesen ist ein Taschenbuch praktischer – Gebundene sehen aber hübscher aus. Letztendlich sind’s aber allein des Preises wegen hauptsächlich Taschenbücher.

Amazon oder Buchhandel?
Wenn ich in der Stadt bin und sie das gewünschte haben, dann Buchhandel, ansonsten meistens Amazon. Da ich in letzter Zeit gern englische Bücher im Original lese und meist recht genau weiß, was ich will, ist das Internet einfach am Stressfreisten.

Lesezeichen oder Eselsohr?
Lesezeichen – oft ist das ein alter Kassenbon oder sowas. Knicken mag ich meine Bücher ungern.

Ordnen nach Autor, nach Titel oder ungeordnet?
Nach Autor und dann wenn möglich nach Erscheinungsjahr.

Behalten, wegwerfen oder verkaufen?
gute Bücher behalte ich, schlechte wandern auf den Flohmarkt – lagern aber meistens erstmal jahrelang im Keller 😉

Schutzumschlag behalten oder wegwerfen?
ganz klar behalten – immerhin ist das Artwork auf dem Umschlag oft ein ganz eigenständiges kleines Kunstwerk. Sowas schmeisst man doch nicht weg.

Mit Schutzumschlag lesen oder ohne?
Mit – eignet sich hervorragend als Lesezeichen

Kurzgeschichten oder Roman?
Je nach dem – es gibt einige Autoren wie z.B. Kishon, die ich einfach für ihre kurzen Anekdoten und Geschichten liebe. Wieder andere können vor allem epische Geschichten erzählen.

Sammlung (Kurzgeschichten von einem Autor) oder Anthologie (Kurzgeschichten von verschiedenen Autoren)?
Auch je nach dem – Es gibt einige nette Sammlungen zu bestimmten Themen – da kann man sehr gut neue Autoren kennenlernen. Wenn ich einen Autor besonders mag, dann natürlich auch Anthologien

Harry Potter oder Lemony Snicket?
Weder noch! Wobei ich die Potter-Filme schon ganz nett finde. So richtig ist der Funke nicht übergesprungen. Da bin ich aber auch ganz froh drüber, denn es gibt noch so viel mehr gute Sachen zu lesen!

Aufhören, wenn man müde ist oder wenn das Kapitel endet?
Da ich ja bisher meistens vor dem Schlafengehen gelesen hab, war das Müde-werden schon ausschlaggebend. Ich hab aber meistens versucht, das Kapitel doch noch zu ende zu bringen. Schaff ich das mal wirklich nicht, dann wird zumindest bis zum Ende der Seite gelesen.

„Die Nacht war dunkel und stürmisch“ oder „Es war einmal“?
klassische Märchen liegen mir nicht. Zu dramatische Bücher aber eigentlich auch nicht. Von daher sag ich mal weder noch!

Kaufen oder Leihen?
Ganz klar kaufen! Wo ich ja eh schon so lang für ein Buch brauche, ist leihen eher unpraktisch. Außerdem sollen gute Bücher ja auch nach dem Lesen im Regal stehen!

Neu oder gebraucht?
Meistens neu. Es kommt aber auch selten mal vor, dass ich was auf dem Flohmarkt mitnehme.

Kaufentscheidung: Bestsellerliste, Rezension, Empfehlung oder Stöbern?
Bestsellerlisten interessieren mich nicht. Da sind eh selten die besten Bücher zu finden. Empfehlungen sind da schon eher Grund, mich mit einem Buch zu beschäftigen. Eine Rezension ist dann meistens die Möglichkeit, meine Entscheidung zu untermauern. Stöbern ist eher selten der Fall – einfach weil es selten vorkommt, dass ich nach einem fertiggelesenen Buch noch garkeine Ahnung habe, was ich als nächstes lesen will!

Geschlossenes Ende oder Cliffhanger?
Kommt drauf an. Cliffhanger im Sinne von “In der Fortsetzung geht’s weiter” mag ich eher nicht, es sei denn, ich lese sowieso die ganze Reihe. Ansonsten kommt’s einfach auf’s Buch drauf an. Am Liebsten sind mir aber schon Bücher, die im letzten Kapitel ne völlig unerwartete aber dennoch nicht unlogische Wendung nehmen und einen mit offenem Mund dasitzen lassen.

Einzelband oder Serie?
Beides. Serien in letzter Zeit aber eher selten, weil die einfach zu viel Zeit kosten, wenn man wie ich dann auch wirklich alle Teile gelesen haben will…

Lieblingsserie?
Ganz klar “Per Anhalter durch die Galaxis” – die ersten vier Teile waren einfach grandios. Der letzte war leider etwas mau.

Lieblingsbuch, von dem noch nie jemand gehört hat?
Hmmmmm – ich würd da mal “Fan Man” von William Kotzwinkle nennen. Da hab ich selbst noch nie vorher etwas von gehört. Mein Englischlehrer schenkte es mir mal vor Ewigkeiten, weil er es sonst weggeschmissen hätte. Und nach dem Lesen dachte ich – kranke Story – gefällt mir!

Lieblingsbuch, das du letztes Jahr gelesen hast?
Hmm, letztes Jahr war das beste wohl “High Fidelity” von Nick Hornby – dicht gefolgt von “Flug 2039 von Chuck Palahniuk”

Zum Abschluss schmeiss ich das Patchwork-Stöckchen mal noch an die üblichen Verdächtigen weiter – meine Leipzigerin und Martin!

Got to be a chocolate Jesus
Good enough for me

Tom Waits

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