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20 Silberscheiben

Jetzt ist ja so langsam die Zeit der Jahresrückblicke. Da musste ich auch gleich mal meine Musiksammlung durchstöbern und die Musik raussuchen, die dieses Jahr das Licht der Welt erblickte und mich am meisten bewegt hat. Ich hab schon geahnt, dass das viel werden würde, aber mit ganzen zwanzig Scheiben hab ich doch nicht gerechnet.

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Na dann wollen wir mal. Eine Rangfolge gibt’s nicht, das Alphabet gibt den Ton an und die jeweils besten Songs sind Auswahlen der Stunde – kann morgen schon wieder ganz anders aussehen – immerhin mag ich die Alben ja vor allem, weil fast alle Songs gut sind! Wo möglich habe ich auch jeweils einen Song des Albums als Playlist angehängt!

Aluminium – Aluminum, weil ich selten so eindrucksvolle Orchester-Arrangements gehört hab, erst recht nicht von Rocksongs wie denen der White Stripes.
– schönstes Stück: Forever For Her

…And You Will Know Us By The Trail Of Dead – So Divided, weil dieses Album der Inbegriff tollen pompösen Indie-Rocks ist.
– pompösester Song: Wasted State Of Mind

Ane Brun – A Temporary Drive, weil die Musik so wunderbar zum Wohlfühlen einlädt.
– traumhaftester Song: To Let Myself Go

Archive – Lights, weil ich dachte, dass Trip Hop tot ist, aber mit dieser Melange zum Rock eines besseren belehrt wurde.
– rockendster Track: System

Cursive – Happy Hollow, weil innovativer treibender Progressive Rock nie verkehrt ist.
– treibendste Lärmattacke: Bad Science

Die Anarchistische Abendunterhaltung – Domestic Wildlife, weil diese Musik beweist, wie man innovative, moderner Musik mit klassischen Instrumenten umsetzt.
– packendste Kammermusik: Dispositioning System

Final Fantasy – He Poos Clouds, weil dies der perfekte Geigen-Soundtrack für’s Kopfkino ist.
– oscarverdächtig: He Poos Clouds

Gnarls Barkley – St. Elsewhere, weil es so selten ist, dass derart alternative Musik in den Charts gefeiert wird.
– verrücktestes Ding: Transformer

Goose – Bring It On, weil die Niederländer wissen, wie man Raver und Rocker vereint.
– mitreissendster Floorburner: Black Gloves

Hanne Hukkelberg – Rykestrasse 68, weil Joanna Newsom mit ihrem Elfen-Soundtrack nicht allein sein soll.
– traumhaftester Song: Break My Body

Joanna Newsom – Ys, weil man so selten Harfe in Kombination mit einer wunderbaren Stimme und verträumten Geschichten hört.
– schönstes Märchen: Monkey & Bear

Kante – Die Tiere sind unruhig, weil Kante einfach die momentan beste deutschsprachige Band sind.
– fliessendstes Stück: Die Hitze dauert an

Olli Schulz und der Hund Marie – Warten auf den Bumerang, weil der Olli einfach tolle Texte schreibt und mir das beste Live-Erlebnis des Jahres beschehrt hat.
– beste Gedankenkurbel: Unsichtbarer Vogel

Peter Bjorn And John – Writer’s Block, weil das echt toller unverbrauchter Indie-Pop ist.
– poppigster Pop: Young Folks

Seafood – Paper Crown King, weil die grungigen Songs eine unheimliche Intensität haben.
– intensivste Erfahrung: Awkward Ghost

The Dresden Dolls – Yes, Virginia, weil die Kombination Klavier und Schlagzeug mit Punk und Cabaret einfach unwerfend ist.
– feinster Punk: Necessary Evil

The Fratellis – Costello Music, weil nur sehr wenige Alben so viel Spaß ausdrücken.
– größter Spaßfaktor: Henrietta

The Mars Volta – Amputechture, weil diese Band scheinbar einfach keine schlechten Alben veröffentlichen kann.
– vertracktester Rock: Viscera Eyes

Tom Waits – Orphans(Brawlers, Bawlers and Bastards), weil der Altmeister diese Kleinode viel zu lang unter Verschluss gehalten hat.
– kauzigster Kram: Little Drop Of Poison

TV On The Radio – Return to Cookie Mountain, weil die Band einfach nur geniale Ideen hat.
– beste Idee: Wolf Like Me

Got to be a chocolate Jesus
Good enough for me

Tom Waits

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