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beety’s Ohrenschmalz – Episode 4

Ha, haben wir doch glatt wieder mal einen Donnerstag, an dem ich genügend Zeit habe, mich mal wieder ein wenig durch YouTube zu wühlen, um euch fünf wirklich feine Songs vorzustellen. Passend zur Jahreszeit wird’s alles ein wenig ruhiger, verträumter – aber nicht nur. Bestehend aus drei aussergewöhnlichen Singer-Songwriterinnen, einem Punk-Cabaret-Duo und zum Abschluss einer dagegen eher konventionellen Indie-Rock-Band sollte mal wieder ordentlich Ohrenfutter garantiert sein!

Joanna Newsom – The Sprout And The Bean
Wie selten hört man heutzutage noch eine Harfe? Und noch begleitet von einer derart aussergewöhnlichen kindlichen Stimme? Dieses 24-Jährige Mädel gehört wohl zu den besondersten Songwritern dieses Jahrtausends. Wirklich große, elfengleiche Musik!

Regina Spektor – Fidelity
Eine in die USA ausgewanderte Russin im Anti-Folk-Gewand. Die Musik mag zuerst sehr verspielt klingen, sie hat es aber faustdick hinter den Ohren. Immer zwischen den Dresden Dolls, Tori Amos und ein wenig Gwen Stefani umherwandelnd, erschafft diese großartige Pianistin einen ganz eigenen Stil, der es verdient hat, genau gehört zu werden!

Dresden Dolls – Coin Operated Boy
Die Dresden Dolls zeigen, wie man Cabaret mit Punk mischt und benötigen dafür selten mehr als ein Klavier und ein Schlagzeug. Die Bostoner lassen sich in ihren unheimlich mitreissenden Songs stark von Berthold Brecht, Kurt Weill und allgemein der deutschen Musik und Literatur der Vorkriegszeit inspirieren und sind damit wirklich einzigartig!

Lou Rhodes – The Rain
Die sehr introvertierte Sängerin des unlängst aufgelösten Trip-Hop/Drum&Bass-Dous Lamb auf Solo-Pfaden. Die wegweisende Elektronik machte aber einem wunderbaren Folk-Stil Platz, der wohl viele überrascht hat. Hier zeigt sie, was sie wirklich gut kann – einfühlsame Songs singen, und ihre Stimme kommt in den Akustik-Arrangements gleich doppelt so gut zur Geltung!

Tapes ‘N Tapes – Insistor
Um den Kreis zu herkömmlicher Indie-Musik zu schliessen und die männliche Stimme nicht zu kurz kommen zu lassen, hole ich schnell noch vier Kerle aus Minneapolis ins Boot. Schöner Indie-Rock mit wunderbaren Ideen und einer ganz eigenen Philosophie. Nicht mehr und nicht weniger.

Danger! Danger!
High Voltage!

Electric Six

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